Normen haben eine elementare Bedeutung für Unternehmen und Innovationen. Sie fördern die Wettbewerbsfähigkeit, entlasten den Staat und gewährleisten Sicherheit für alle. Die DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE hat auf ihrer Jahrestagung Ende April in Offenbach ehrenamtliche Mitarbeiter für besondere Verdienste um die elektrotechnische Normungsarbeit mit der DKE-Nadel ausgezeichnet. „Mit dieser Ehrung bedankt sich die DKE bei ihren Ehrenamtlichen für das besondere Engagement, mit dem sie sich für die Normungsarbeit und damit auch für die Gesellschaft einsetzen“, würdigte Prof. Dr. Hartwig Steusloff, stellvertretender Vorsitzender der DKE, die Leistung.
Ausgezeichnet wurden:
- Hans Brückner (Siemens AG, Erlangen)
Obmann des DKE/K 113 „Produktdatenmodelle, Informationsstrukturen, Dokumentation und graphische Symbole“. Chairman und ehem. Deutscher Sprecher des IEC/TC 3 „Information structures, documentation and graphical symbols“ und Mitarbeiter in zahlreichen Arbeitsgruppen des IEC/TC 3.
- Prof. Ernst Gockenbach (Gottfried Wilhelm Leibniz Universität, Hannover)
Fachbereichsvorsitzender im Fachbereich 1 „Allgemeine Elektrotechnik, Werkstoffe der Elektrotechnik, Umweltschutz“ der DKE, Obmann des DKE/K 124 „Hochspannungs-Prüftechnik“ und Mitglied in DKE-Lenkungsgremien. Mitarbeiter in zahlreichen nationalen und internationalen Normungsgremien der DKE und der IEC u. a. auch im INS-Projekt „UHV“.
- Bernhard Mund (bedea BERKENHOFF & DREBES GMBH, Aßlar)
Obmann des DKE/UK 412.3 „Koaxialkabel und –leitungen“. Sekretär des CLC/SC 46XA „Coaxial cables“ und des IEC/SC 46A „Coaxial cables“, in beiden Gremien war er zuvor als Deutscher Sprecher aktiv. Stellv. Deutscher Sprecher des CLC/TC 46X „Communication cables“ sowie Mitarbeiter in zahlreichen nationalen, europäischen und internationalen Normungsgremien der DKE, des CENELEC und der IEC.
- Wolfgang Reichelt (BLOCK Transformatoren-Elektronik GmbH & Co. KG, Verden)
Obmann des DKE/K 323 „Transformatoren, Drosseln, Netzgeräte und ähnliche Produkte für Niederspannung, jedoch bis 1100 V“. Sekretär des IEC/TC 96 „Small power transformers, reactors, power supply units and similar products“, in dem er zuvor als Deutscher Sprecher aktiv war. Mitarbeiter in zahlreichen nationalen, europäischen und internationalen Normungsgremien der DKE, des CENELEC und der IEC.
- Dieter Seibel (BG Elektrotechnik Textil und Feinmechanik, Köln)
Obmann des DKE/K 228 „Prüfplätze“, Mitglied in DKE-Lenkungsgremien und Mitarbeiter in zahlreichen nationalen Normungsgremien der DKE. Ehem. Convenor im CLC/BTTF 128-2 “Erection and operation of electrical test equipment”.
- Gerd Weking (HARTING KGaA, Espelkamp)
Obmann des DKE/UK 651.2 „Steckverbinder für elektronische Anwendungen“. Sekretär des CLC/BTWG 117-1 „EN 175301-801 & -803“. Chairman und ehem. Deutscher Sprecher des IEC/TC 48 „Electromechanical components and mechanical structures for electric equipment“, Deutscher Sprecher des IEC/SC 48B “Connectors”, Ass. Sekretär des IEC/TC 113 “Nanotechnology standardization for electrical and electronic products and systems” und Chairman des ISO/IEC/JTC 1/SC 25 “Interconnection of information technology equipment”. Mitarbeiter in zahlreichen nationalen, europäischen und internationalen Normungsgremien der DKE, des CENELEC und der IEC.
- Robert Zapp (Busch-Jaeger Elektro GmbH, Lüdenscheid)
Obmann des DKE/K 716 „Elektrische Systemtechnik für Heim und Gebäude (ESHG)“ und DKE/UK 716.1 „Systeme für die Kommunikation auf elektrischen Niederspannungsnetzen“. Ehem. Deutscher Sprecher des CLC/SC 205A „Mains communicating systems“. Mitarbeiter in zahlreichen nationalen, europäischen und internationalen Normungsgremien der DKE, des CENELEC und der IEC.
Die vom VDE getragene DKE erarbeitet Normen und Sicherheitsbestimmungen für die Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik. Sie vertritt die deutschen Interessen im Europäischen Komitee für Elektrotechnische Normung (CENELEC) und in der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC). Die VDE-Bestimmungen basieren heute größtenteils auf Europäischen Normen. Rund 3.500 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung erarbeiten das VDE-Vorschriftenwerk in der DKE. Die VDE-Bestimmungen basieren heute größtenteils auf Europäischen Normen, die zu etwa 80 Prozent das Ergebnis der internationalen Normungsarbeit der IEC sind.
Weitere Informationen unter www.dke.de und www.vde.com.