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Beruf und Arbeitsmarkt 

VDE gegen Herabstufung der Gehälter von FH-Ingenieuren im Öffentlichen Dienst 

Schlechterstellung von FH-Ingenieuren konnte verhindert werden

03.04.2008 

Im Rahmen der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen hat sich der VDE über für die Beibehaltung der bisherigen Eingruppierungsregelung für Ingenieure eingesetzt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat jetzt mitgeteilt, dass die ursprünglichen Pläne aufgegeben worden seien, Absolventen von Fachhochschulen künftig in die niedrigere E 9 (statt E 10) einzugruppieren. Die entsprechende Protokollerklärung zu § 17 TVÜ Bund werde gestrichen.


Damit konnte der VDE über seinen Dachverband (DVT) eine Schlechterstellung von FH-Ingenieuren im Öffentlichen Dienst erfolgreich verhindern. Der VDE befürchtet, dass die Schlechterstellung die Attraktivität der Institutionen des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber für Ingenieure herabgesetzt hätte. Angesichts der aktuellen Arbeitsmarktlage wäre ein weiter vergrößerter Mangel an Ingenieuren in diesem Sektor die Folge. Das BMBF zeigte sich optimistisch, dass der besonderen Situation der FH-Ingenieure im Öffentlichen Dienst auch im weiteren Verlauf der Verhandlungen über eine neue Entgeltordnung Rechnung getragen werde.