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Presseinfo 

Arbeitsmarkt für Elektroingenieure besser als vor der Krise 

 

Die Indikatoren der Bundesagentur für Arbeit versprechen den Elektroingenieuren derzeit ausge-zeichnete Jobchancen. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen für Elektroingenieure übersteigt erstmals seit einigen Jahren wieder den momentanen Wert von 3.000, Tendenz steigend
(s. Diagramm).
Nach VDE-eigenen Hochrechnungen dürfte die im Jahre 2011 insgesamt benötigte Zahl an Elektroingenieuren bei 14.000-16.000 liegen, falls der Trend anhält. Dem gegenüber erwartet der VDE, dass knapp 9.000 Elektroingenieure in diesem Jahr Ihr Studium absolvieren.
Die Arbeitslosenquote von Elektroingenieuren ging entsprechend zurück und liegt bei gerade mal 1,85%. Damit stehen Elektroingenieure auf dem Arbeitsmarkt besser da als kurz vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Lücke zwischen Bedarf und Absolventen wird sich nach VDE-Prognosen wegen des Demographie-Verlaufs bis zum Jahre 2020 noch weiter vergrößern.
Eine typische Situation in Unternehmen der Elektroindustrie: In einer Entwicklungsabteilung von 60 Ingenieuren fehlt ein Fünftel der Mitarbeiter. Man schaltet zunehmend Headhunter ein und ausländische Arbeitsmärkte wie Indien oder auch Australien werden für die Unternehmen immer interessanter. Dennoch stellen die Unternehmen immer noch hauptsächlich Elektroingenieure ein,
deren Profil auf die offenen Stellen passen. Flexibel ist man gelegentlich mit dem Gehalt oder auch mit dem Alter der Kandidaten.
Besonders gesucht werden Elektroingenieure mit Spezialisierung in z. B. Embedded Systems, Leistungselektronik, Mikrotechnik oder Sensorik.