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Ingenieurberuf, Studium 

Ingenieurkompetenzen von Berufseinsteigern 

Stellungnahme des VDE Ausschusses "Beruf, Gesellschaft und Technik"

Frankfurt 

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Zusammenfassung

Das Ingenieurstudium muss darauf ausgerichtet sein, dass der Absolvent die Basis für das gesamte Berufsleben mitbringt und nicht ausschließlich für den Moment des Berufseinstiegs optimal ausgerichtet ist.

  • Eine stärkere Konzentration im Studium auf die "Muss"-Kompetenzen ist geboten. Die weiteren Kompetenzen dienen der Differenzierung.
  • Fachliche Kompetenz bedeutet mehr als Fachwissen: Der Fähigkeit, Fachwissen erfolgreich anzuwenden und mit ihm umzugehen
  • Den Fachkompetenzen mit einem Fundament an Grundkenntnissen in Mathematik, Naturwissenschaften und den jeweiligen Ingenieurwissenschaften muss Priorität vor nichttechnischen Kompetenzen eingeräumt werden.
  • Lücken in den meisten nichttechnische Kompetenzen können leichter geschlossen werden als fachliche Kompetenz.
  • Innerhalb nichttechnischer Kompetenzen haben sprachliche und methodische Vorrang vor sozialen Kompetenzen bzw. Soft-Skills, die eher in Praxisphasen des Studiums oder "on-the-job" eingeübt werden sollten.
  • Fachkompetenz sollten um Grundlagen der Betriebswirtschaft und Kenntnisse juristischer Denkweisen möglichst vor dem Berufseintritt ergänzt werden.